Erziehung 

Für die erfolgreiche Erziehung Ihres Hundes stellen ein konsequentes und planmäßiges Vorgehen, wie auch ein hohes Maß an Geduld die elementaren Grundlagen dar. Neben aller Strenge ist auch ein liebevolles und ruhiges Vorgehen von sehr großer Bedeutung, damit ein tiefes Vertrauen zwischen Ihnen und Ihrem Hund aufgebaut werden kann. Schon bevor Sie sich für einen Hund entscheiden, sollten klare Regeln und Verhaltensweisen besprochen werden. So sollte z.B. Einigkeit darüber herrschen, ob der Hund im Haus oder im Zwinger untergebracht werden soll. Die aktive Erziehung und Einübung von Verhaltensweisen sollte am Anfang (im Welpenalter) in einer reizarmen Umgebung erfolgen, damit Ihr Hund sich vollkommen auf die neue Aufgabe konzentrieren kann. Erst im späteren Entwicklungsverlauf, nach dem Erlernen des neuen Verhaltens sollte sich darauf fokussiert werden, dass Ihr Hund auch in hektischen und lauten Situationen Ihnen die volle Aufmerksamkeit schenkt. Um eine starke Bindung und Aufmerksamkeit des Hundes gegenüber dem Hundeführer herzustellen, ist es von Vorteil, immer wieder seinen angeborenen Spieltrieb zu wecken und zu fördern und sich dies für die Erziehung zu Nutze zu machen. Dafür eignen sich Bälle, Beißwürste oder anderes Spielzeug. Nachrangig kann auch mit Futterbelohnung gearbeitet werden.  Zudem sollten Sie sich in ähnlichen Situationen nach Möglichkeit immer gleich verhalten, damit auch in neuen Situationen und ungewohnter Umgebung Ihr Hund nicht irritiert wird und mit der Zeit sein gelerntes Verhalten immer wieder einsetzen und auf neue Situationen übertragen kann. Wichtig ist auch das richtige Timing in Bezug auf Lob und Tadel. Sie sollten auf eine Situation immer direkt reagieren und nicht zeitverzögert, da Ihr Hund eine zu späte Reaktion nicht richtig zuordnen kann.  





Gesundheit & Pflege

Der Deutsche Schäferhund ist bezüglich der Pflege einfach, da er von seinem Wesen her sehr robust ist. Dennoch ist es nötig ihn regelmäßig zu kämmen oder zu bürsten. Unumgänglich ist auch ein regelmäßiger Besuch beim Tierarzt, für Impfungen und Entwurmungen. Um mögliche Krankheiten früh zu erkennen, sollten Sie immer auf das Verhalten Ihres Hundes achten sowie auf äußerliche Anzeichen einer Verletzung. Typisch für den Deutschen Schäferhund ist die Hüft- und Ellenbogendysplasie, welche aufgrund einer langen Überzüchtung in der Vergangenheit immer noch vorkommen kann. Mittlerweile wird in der Zucht besonders darauf geachtet, dass dies nicht mehr vorkommt, dennoch können zu Anfangs gesunde Welpen im Laufe ihres Lebens solch eine Erkrankung entwickeln. Bei weiteren Fragen wenden Sie sich bitte an einen Tierarzt, diesem stehen Mittel zur Verfügung, um eine Hüft- und Ellenbogendysplasie früh zu erkennen und wirksam gegenzusteuern.





Fütterung

Bei der Fütterung wird empfohlen diese zweimal über den Tag zu verteilen, meistens morgens und abends. Dabei ist die Anpassung der Futtermenge an Gewicht und Aktivität des Hundes wichtig. Zudem wird zwischen „Junior“, „Adult“ und „Senior“ Futter unterschieden, welches an die Entwicklung und den Verbrauch an Energie je nach Lebensalter angepasst ist. Bei dem Kauf sollte auf Folgendes geachtet werden:

  • Getreidefrei (Glutenfrei)
  • Keine künstlichen Farbstoffe
  • Keine künstlichen Aromen
  • Kein Zucker




Haltung

Für einen ausgeglichenen Charakter ist es von großer Bedeutung, dass Ihr Hund genügend beschäftigt wird. Im Durchschnitt sollten Sie zwei bis drei Stunden pro Tag dafür einplanen. Der Schäferhund liebt die Herausforderung in Form von körperlichen Aktivitäten und geistig anspruchsvollen Aufgaben. Hierfür bietet unser Verein Ihnen zahlreiche Möglichkeiten, um Ihren Hund in alle Richtungen zu fördern. Ob individuelles Training oder die Zusammenarbeit in der Gruppe, von Unterordnung, Fährtensuche bis hin zum Schutzdienst verfügen wir über ein breites Angebot, damit sich Ihr Vierbeiner, mit Spaß und Freude zu einem wesensstarken, gesunden und arbeitswilligen Schäferhund entwickeln kann. Zudem besteht genügend Gelegenheit, um die Verträglichkeit mit anderen Hunden einzuüben und sich mit erfahrenen Hundeführern auszutauschen.